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Thema:
Absender:
Datum:
Depression
Tony M.
20.05.2011 09:56:22

Hallo,

ich bin im vierten Semester und habe bereits einen Folgeantrag für das Bafög gestellt. Das Problem ist, dass ich die erforderliche Anzahl an Credit-Points nach diesem Semester nicht werde vorzeigen können.

Ich leide schon seit vielen Jahren an Depression. Diese Tatsache ist mir jedoch erst Mitte 2010 bewusst geworden. Als ich gemerkt habe, dass ich an Depressionen leide, dachte ich noch zunächst, dass ich es alleine -ohne professionelle Hilfe- schaffe. aber ich habe mich getäuscht. Anfang diesen Jahres habe ich mich bei mehreren Psychotherapie-Praxen auf eine Warteliste setzen, die Wartezeit beträgt jedoch mind. unglaubliche 8 Monate.

Welchen Grund sollte ich für die Verschiebung des Leistungsnachweises angeben? Ich habe bei meiner Sachbearbeiterin angerufen und sie meinte, ich solle die genaue Krankheit nennen mit der Begründung, inwiefern sie mein Leistungsfähigkeit eingeschränkt hat. Mir ist jedoch nicht wohl dabei, wenn ich daran denke, einer Sachbearbeiterin ein Problem zu schildern, dass sehr sehr privat ist.

Würde es ausreichen, wenn mein Hausarzt als Grund folgendes nennen würde?: "Student XY war im SS 2010 und im WS 2010/11 lediglich zu 50% studierfähig. Zu Beginn des SS 2010 war nicht abzusehen, dass die gesundheitlichen Probleme von Person XY einen Einfluss auf dessen Leistung haben würden. Die Leistungsfähigkeit von Person XY ließ erst kurz vor Beginn der Klausurphase stark nach. Das WS 2010/11 verlief wie das SS 2010: Zu Beginn schien David Böhnke voll leistungsfähig, doch kurz vor der Klausurphase war die nötige Leistungsfähigkeit nicht mehr gegeben, um die von ihm verlange Leistung zu erbringen."

Ist die Begründung so in Ordnung, reicht das aus? Hat jemand von euch Erfahrung darin, was man in so einem Fall als Grund angeben könnte?




Antwort(en):
  • Re: Depression (BAföG-Team 20.05.2011 11:06:05)